Produzierendes Gewerbe
In einem Fertigungsbetrieb kostet ein IT-Ausfall nicht Nerven, sondern Geld pro Stunde. Wenn der Server steht, steht die Auftragsabwicklung – und oft die Maschine gleich mit.
NXT betreut produzierende Betriebe in Kärnten und der Steiermark: Baustoffe, Kunststoffverarbeitung, Metallbau, Holz. Unter anderem VELOX Bausysteme, Steinbeis Polyvert, Silverstar, Wulz Anlagenbau, Stahlbau Lex und Stahlbau Jaritz.
Was in der Fertigung anders ist
Maschinensteuerungen laufen auf alten Systemen. Eine CNC-Steuerung mit einem Betriebssystem von 2012 lässt sich nicht einfach aktualisieren – der Hersteller gibt die Software für Neueres nicht frei, und ein Austausch kostet ein Vielfaches der IT. Die Antwort ist Netztrennung und Absicherung, nicht Austausch.
Büro und Fertigung gehören auseinander. Wer beides im selben Netz betreibt, riskiert, dass ein Mailanhang aus der Buchhaltung die Produktion lahmlegt. Eine saubere Trennung kostet einmal Planung und erspart im Ernstfall den Stillstand.
Stillstand ist rechenbar. Anders als im Büro lässt sich in der Fertigung genau beziffern, was eine Stunde Ausfall kostet. Das verändert die Rechnung für Redundanz und Datensicherung grundlegend – und macht Investitionen begründbar, die sonst nach Luxus aussehen.
ERP und Produktion hängen zusammen. Aufträge, Materialwirtschaft, Rückmeldungen aus der Fertigung: Wenn diese Kette reißt, merkt es der Vertrieb zuerst und der Kunde als Zweiter.
Die Halle ist keine Büroumgebung. Staub, Temperatur, Vibration und Netzwerkstrecken über weite Distanzen stellen andere Anforderungen an Hardware und Verkabelung als ein Schreibtischarbeitsplatz.
Leistungen
Was wir für Fertigungsbetriebe tun
- Server, Netzwerk und Arbeitsplätze – IT-Infrastruktur
- Firewall, Endpunktschutz und Datensicherung – IT-Security
- Telefonie und Microsoft 365 – Kommunikation
- Individuelle Software und Prozessautomatisierung – Softwarelösungen
- Laufende Betreuung mit Monitoring und Fernwartung
Praxis
Aus der Praxis
Vom alten Mailserver zu Microsoft 365. Für einen Metallbaubetrieb haben wir die Postfächer von einem IMAP-Konto beim vorherigen Anbieter auf Microsoft 365 umgezogen. Die Übertragung selbst dauerte – bei gewachsenen Postfächern ist das normal und lässt sich nicht abkürzen. Danach lief es ohne Zwischenfall. Den größeren Teil der Arbeit machte die Einschulung: Wer zwanzig Jahre mit demselben Mailprogramm gearbeitet hat, braucht ein paar Tage.
Microsoft 365 absichern, bevor etwas passiert. Die Standardeinstellungen von Microsoft 365 sind bequem, aber nicht sicher. Ein Passwort, das irgendwo abhandenkommt, reicht für den Zugriff auf das Postfach – und darüber für Mails im Namen des Unternehmens. Bei einem Stahlbaubetrieb haben wir den Schutz deshalb angehoben: Business Premium statt Standard, mehrstufige Anmeldung und bedingter Zugriff, der Anmeldungen aus unüblichen Ländern oder von unbekannten Geräten blockiert.
Eigene Anwendungen im Betrieb. Ein Kunststoffverarbeiter entwickelt inzwischen eigene Web-Anwendungen – die Fachabteilungen bauen sie mit KI-Unterstützung selbst. Wir haben die Umgebung dafür gebaut, damit die Anwendungen geordnet auf einem internen Server landen, statt auf Einzelplätzen zu entstehen. → Softwarelösungen
Zwei Standorte
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